-Strahlendes-
Von der Seite fällt es auf ihn
mit ihrem Lachen vergoldet sie sein Haar
der Zyklus aller Jahre
begleitet mich durch mein Leben
-Sonnenlicht-
Í
von Thomas
Groß
Soviel gelesen und gehört
suchte ich die Antworten
im Versuch des Schreibens
gefunden
hab' ich
Freunde
Í
Lebenseinstellung
von Arne Arotnow
Mach dir keine Sorgen!
Gönn das Glück des Lebens dir!
Denke nicht an morgen!
Lebe nur im JETZT und Hier!
Í
Nix gut (Limmerick)
von Lukas
Brantner
In Wien ist ein Mann, der will dichten,
Um über sein Dasein berichten:
Was ihn inspiriert
Ist was ihn berührt.
Und gar nicht so wichtig, mitnichten.
Í
sternenklar
von Marcell
weite stille
erfüllt die nacht
und weidet sich
am schweigen
der sterne
Í
von Kerstin Jordan
Es ist nicht wichtig wie alt wir werden.
Wichtig sind die Erfahrungen und Empfindungen der durchlebten Jahre.
Denn die machen uns größer, stärker und Weiser.
Í
Wetter
von Thomas
Groß
bricht sich Licht in Farben
ist die Sonne immer noch die Selbe
wechselt die Mutter ihr geliebtes Kleid
wehen Winde aus besagten Gebieten
bringen sie das Gewicht zum Tragen
das Wasser unserer Luft als Ventil
Í
Vorbei
von Thomas
Groß
die
Suche nach dem Leben
kostete
viel zu viel Zeit
um
sich schließlich
selbst zu finden
Í
einfach Liebe
von Thomas
Groß
zu
all den Liedern, die
geschrieben im Glauben an sie
zu
all den Menschen, die
mit geschlossenen Augen sehen
zu
all den Klängen, die
der Wald mir bei Nacht bietet
zu
all dem Streben, das
mich weiter nach Vorne bringt
zu
all den Kritikern, die
diese Welt kaputt diskutieren
zu
all dem Leben, das
immer einen Weg dafür findet
*
nenn` es Liebe
oder
Furcht
Í
Ach ja
von RosMarin
Ein Mensch
Verkommen und verlaust
Hat nicht mal mehr ein Haus
In das er sich verkriechen kann
Wenn Not mal ist am Mann
So wie die kleine Schnecke
Da hinten an der Ecke
Gefrönet hat er einst dem Suff
Ach ja
Nun geht er selber druff
Í
Vorsätzliche Freiheit
von Lukas
Brantner
Erhebend sich auf jenen
Schwingen
Die zum Freisein ihm gewähret
war'n
Flieht er dem jambischen
Königtum
Nur hinfort, ohne Reim,
schattengleich.
Í
E fehlt
von Lukas
Brantner
Wa mi t du, Men ch,
o tugendhaft,
Wa bändigt dich in deiner
Kraft,
Durch Ich und Über-Ich be eelt?
uch in dir elb t, woran
e
fehlt!
Í
Tränen
von Rosmarin
Tränen blühen wieder
Aus meinen toten Augen
Verliebtes Mondlicht
Küsst meine bleichen Wangen
Und meine Seele erinnert sich
Mit Schmerzen woran
Sie einst gehangen
Í
Sterne
von Jeanette
Schmidt
***Gestern*Abend*beim*Sternchen*zählen***
***bemerkte*ich*das*2*Stück*fehlen***
***doch*später*dann*ich*konnts*kaum***
***glauben*sah*ich*sie*in*deinen***
**********AUGEN**********
Í
Bis zur Verzweiflung
von Lukas
Brantner
Erleiden schafft
Unbänd'ge Kraft.
So werden Wünsche offenbar,
Die ohne sie nie würden wahr.
Í
Bis zur Verzweiflung
von Lukas
Brantner
Erleiden schafft
Unbänd'ge Kraft.
So werden Wünsche offenbar,
Die ohne sie nie würden wahr.
Í
Bedeutung im Wandel (Tanka)
von Lukas
Brantner
Wahre Zuversicht
Die momentan vernommen
Ist nichts mehr als Schein.
Des Morgens trügt Ästhetik.
Vergessen ist der Ursprung.
Í
Frage (Tanka)
von Thomas
Groß
klirrende Kälte
legt sich über Stadt und Land-
Dein warmes Lächeln
Mond- Du stiller Begleiter
wir spüren diese Nähe
Í
Vorwort zur "Marseillaise"
von Lukas
Brantner
Ein Achterl Rot,
Und ein G'spritzer, weiß,
Machen Dich nicht blau.
Und trotzdem heißt's:
Allons enfants de la Patrie
Le jour de gloire est arrivé ...
Í
Erstrahlen (Tanka)
von Thomas
Groß
der Himmel weinte
unter der Last von Tränen
doch die Sonne schien
über den Wolken weiter
und sendete einen Strahl
Í
Geschummelt
von Lukas
Brantner
Die Lüge hilft dir zu erscheinen
Wie andere dich sehen wollen.
Zumeist lügst Du, um's gut zu meinen
Damit sie deiner Selbst nicht grollen.
Í
Nach Laotse
von Lukas
Brantner
Ein guter Mensch verfolgt den Pfad,
Den er sich einst erwählet hat.
Doch glücklich wär' er, wenn
er
wüßt',
Dass dieser Pfad für ihn nur ist!
Í
Fairplay (Tanka)
von Thomas
Groß
des Adlers Auge
sieht lupenreine Dichtung-
blinde Sturzflüge
hinab zum Absoluten
zerschmettern die Kritiker
Í
An die Schwester
von Lukas
Brantner
Will mir deine Sorgen borgen,
Tragen Deines Kummers Last.
Nur solang' wie Du so bang'
Nicht zu Dir gefunden hast.
Í
von Annemarie
Du mußt alle Ängste
ablegen,
vor allem die Angst
vorm Ertrinken
wenn du im Meer der
Liebe schwimmen willst.
Í
von Annemarie
Immer auf der Suche
nach mir selbst
habe ich Bedenken
jemals anzukommen.
Í
Stalag Zehn B
von Jan
Theuninck
Der Feldwebel ist General geworden,
Der Arzt des Lagers, Professor,
und wir , die Juden - es ist banal -
wir sind jüdisch geblieben - kein Zweifel !
Í
Papirac
von Jan
Theuninck
Die richtige Nachkriegsmacht
gehört noch stets den "Uebermenschen"
zu
und diese "Demokratie" kann sich nur
realisieren
auf dem Rücken der "Untermenschen" !
Í
von Stefan
Wegemann
Ich sitze draußen einsam und
allein
und schaue in meinem Herzen tief hinein.
Dort sehe ich einen hellen Stern-
er ist so nah, aber doch so fern!
Í
Lust
von Ulrich
Häusler
Hast Du Lust zu leben,
dann lebe,
hast Du Lust zu lieben,
dann liebe,
hast Du Lust,
dann versuche zu unterscheiden.
Í
Freiheitsspiel
von Ulrich
Häusler
Spielst Du mit mir das Spiel
der Freiheit -
aber wenn ich Dich loslasse,
lasse mich nicht fallen.
Í
Paradies
von Isuf
Sherifi
Was ist mit dir in der heutigen Zeit
Welchen Platz nimmst du in das
menschliche
Hirn:
Als ersehnte Lebendigkeit
Oder als erloschenes Gestirn?
Í
Gefühle zeigen
von Ulrich
Häusler
Wer ständig von Gefühlen
redet,
sollte endlich anfangen,
einige davon zu zeigen.
Í
Auch Du hast ein Recht
von Ulrich
Häusler
Wenn Du einmal im Leben nur an Dich
denkst,
heißt das noch lange nicht,
dass Du die Anderen vergessen hast.
Vielleicht haben die Anderen nur
vergessen,
dass es Dich auch noch gibt.
Also musst Du die Anderen daran erinnern,
dass Du auch ein Recht auf Leben hast.
Í
Ein Tag ohne Dich
von Ulrich
Häusler
Ein Tag ohne Dich,
bedeutet auch eine Nacht ohne
Leidenschaft,
fühle nichts in mir....
außer Traurigkeit....
verspüre eine vage Sehnsucht nach
vergessen.
Í
Gefangenschaft
von Ulrich
Häusler
Wer nicht die Kraft hat sich aus einer
Beziehung zu befreien,
sucht sich eine neue Gefangenschaft
Í
Ertrunken
von Ulrich
Häusler
Im Strom meiner Tränen
bin ich ertrunken,
weil Du nicht am Ufer standst,
um mir die Hand zu reichen.
Í
Schwimmen lernen
von Ulrich
Häusler
Aus den Tränen Deiner Seele
strömt der Fluss Deines Lebens,
Du hast soviel geweint,
dass Du schwimmen lernen musstest,
um nicht am Leben zu ertrinken.
Í
Trauer/Glück
von Ulrich
Häusler
Wer das Glück nicht kennt
hat niemals geliebt.
Wer geliebt hat,
kennt die Trauer.
Í
Liebe/Hoffnung
von Ulrich
Häusler
Wenn unsere Liebe in einer starken,
neuen Hoffnung
in unseren Seelen vibriert,
möchte ich die Zeit anhalten,
um Ewigkeit zu begreifen
Í
Frei - Sein
von Ulrich
Häusler
Frei Sein bedeutet mir alles,
doch alles hat seinen Preis.
Í
Ein Geschenk
von Ulrich
Häusler
Meine Liebe zu Dir ist nicht nur so
ein Gefühl,
vielmehr ist sie ein Geschenk,
welches Du nicht so achtlos in die Ecke
stellen solltest,
ohne genau hineingeschaut zu haben.
Í
Tanze
von Ulrich
Häusler
Du hast verlernt,
die leisen Töne zu hören,
Töne, die es gut mit Dir meinen.
Höre in Dich hinein....
Und Du lernst wieder zu tanzen.
Í
Liebe
von Kerstin
Möller
Verlerne nie die Dinge zu sehen,
die Dir aus Liebe geschenkt werden,
denn die Dinge die Du erwartest
kommen vielleicht nicht vom Herzen.
Í
Ode
von Eldarion
Das gar gülden schillernd
Sonnenlicht
So wunderbar in seinem Glanz
Verblaßt, denn es zerbricht
Neben dir so voll und ganz.
Í
17. September 2002
von Thomas
Groß
Die Wahrheit ist verborgen
tausende Jahre ruht' sie-
Cheops' Öffnung steht bevor
Í
... verbrannt ...
von woschanova
verbrannt habe ich meine seele an dir,
lichterloh stand sie in flammen,
nun da sie ausgebrannt ist,
frag ich mich,
was blieb?
Í
Back
von Angel
I'm free like a bird.
Please
Don't try to catch me,
Just let me fly away
And I'll be right back
Next to you!
Í
von Angel
Mein Herz schreit,
es schreit vor Schmerz!
Droht zu ersticken,
zerreißt beinahe in meiner Brust.
Wartet darauf, gerettet zu werden
Vor dem Tod.
Í
Woher will sie wissen, daß
sie liebt?
von Angel
Wer nie erfahren hat,
was tiefster Schmerz ist,
kann auch nie behaupten
zu wissen,
was innige LIEBE
sein soll!
Í
Meere ohne Wasser
von Wolfgang
Schütten
Die Nächte ohne Dich
sind wie Meere ohne Wasser,
wie Wüsten ohne Sand,
mir dürstet nach Dir,
ich vermisse Dich!
Í
Umwelt
von Helmut
Höting
Die Erde wird vom Mensch benutzt,
solang` bis sie erstickt im Schmutz,
dann ist der Weg für alle gleich,
eine Massenflucht ins Himmelreich !!
Í
Blumenstrauß
von Helmut
Höting
Eine nette Geste ohne Worte,
frische Blumen jeder Sorte,
bringen Freude jeden Tag,
jedem, der gern Blumen mag.
Í
von Angel
Junge Liebende
Streben nach Vollkommenheit
Alte Liebende
Lernen die einzelnen Teile
Zusammenzufügen
Um dann in deren
Vollkommenheit
Die ganze Schönheit
Zu spüren.
Í
Gedankenaustausch
von Helmut
Höting
Sternschnuppen sind das Zeichen,
für einen Augenblick im Glück,
wenn meine Gedanken Dich erreichen,
und Du schickst Deine mir zurück.
Í
von MaDu;rk
So lange die Menschen in ihrer
Dunkelheit leben
und ihren Horizont nicht auf die
Realität
erweitern,
werden sie sich irgendwann selbst
zerstören.
Í
von Angel
Drei Dinge
Sind uns aus dem Paradies geblieben:
Sterne, Blumen und Kinder.
Í
von Angel
Steigere dich nie so sehr in deine
Wut hinein,
Dass du nicht mehr liebst
Denn irgendwann
Wachst du aus deinem Zorn auf
Und die Person, die du liebst
Ist nicht mehr da.
Í
von Angel
Die Erinnerung ist das
Einzige Paradies
Aus dem wir nicht vertrieben
Werden können!
Í
von Angel
Most people walk in and out
Of your life,
But only friends leave
Footprints in your heart.
Í
von Angel
Wir hatten ein gemeinsames Ziel,
Sind unseren Weg zusammen gegangen
Auf der Straße des Lebens.
Doch plötzlich hast du
Die Seite gewechselt
Und bist im Menschenstrom
Verschwunden.
Í
von Angel
Sie,
Die keinen einzigen Gedanken
An mich verschwenden würde,
Ist nicht eine Träne wert.
Und doch sitze ich hier
Und weine.
Í
l(i)eben
von Robin
Das Leben ist uns ALLEN gegeben!
Aufgeben zählt nicht!
Beweist, dass ihr l(i)eben könnt!
Auch Anderen zu liebe!
Í
von Karsten
Schulze
es ist liebe
am himmel funkeln die sterne
und du weisst, jemand hat dich gerne
Í
von Erich
Biedert
Ich schaue dem Wasser nach
wie es fliesst
wehmut ergreifft mich
stille wehmut